Thermalparks am Lake Taupo und der Tongariro Nationalpark


Im Zentrum der Nordinsel findet man einen der größten Vulkankrater der Welt, den Lake Taupo. An der nördlichen Seite des Sees befindet sich der gleichnamige Ort, ein idealer Ausgangspunkt um die außergewöhnliche Umgebung zu erkunden. Von dort entspringt der längste Fluß des Landes, der auch der Region den Namen Waikato gibt.

Taupo Panorama

Taupo Panorama

Diese Gegend ist gekennzeichnet durch eine Menge vulkanischer Aktivitäten, die man besichtigen kann. Am besten erfährt man es hautnah und hopst einfach in eine der vielen heißen Quellen in der Umgebung. Dabei lernt man oft gleich neue Leute aus aller Welt kennen. Das macht vor allem im Winter viel Spaß, da es dann weniger Touristen gibt.

Geothermal Wairakei Park

Geothermal – Wairakei Park

Besonders beliebte „Hot Spots“ sind der kostenlose Spa Thermal Park in Taupo am Waikato Fluß gelegen bzw. die Thermalanlagen an den Wairakei Terrassen oder die heißen Quellen von DeBretts. Vielen Dank an die „Königin der heißen Quellen“, Sally Jackson, für das folgende Foto…

Heiße Quelle bei Wai-o-tapu

Heiß-Kalt Quelle bei Wai-o-tapu

Ein Abstecher lohnt sich auch auf dem Weg nach Rotorua beim hübsch im Wald gelegenen Kerosene Creek, in der Nähe vom Rainbow Mountain. Eine weitere, heiß-kalte Quelle liegt bei Wai-o-tapu, unter der Brücke, auf der südlichen Straße die zum Park führt.

Orakei Korako am Waikato

Orakei Korako am Waikato

Der nächstgelegene geothermische Park von Taupo heißt Orakei Korako, dort verirren sich weit aus weniger Touristen hin, als zum Wai-o-Tapu Wonderland. Zu sehen gibt es die größte Sinterterasse und eine Höhle. Wai-o-tapu besticht jedoch durch seine unglaubliche Farbvielfalt und liegt auf dem Weg nach Rotorua, vor allem der Champagne Pool ist beeindruckend.

Champagne Pool @ Wai-o-Tapu

Champagne Pool @ Wai-o-Tapu

Ein etwas versteckter liegt das Waimangu Tal, ist am besten geeignet wenn man die Entdeckungstour mit einer Wanderung und einer Bootstour kombinieren möchte. Befindet sich unweit von Wai-o-tapu und dem Rainbow Mountain.

Waimangu Crater Lake

Waimangu Crater Lake

Besonderer Besuchermagnet bildet der Tongariro Nationalpark, der an der Südseite vom Taupo See zu finden ist. Im Sommer machen sich hier, bei guten Wetter, Tausende auf Neuseelands beliebteste Tageswanderung zu absolvieren.

Ganz oben am Red Crater - Tongariro Nationalpark

Ganz oben am Red Crater – Tongariro Nationalpark

Es ist schon ein anstrengender Anstieg, der jedoch bei guter Sicht mit Ausblicken auf einen blauen und drei kleinere smaragdgrüne Seen belohnt. Auf jeden Fall sollte man sich gut ausrüsten und über das Wetter im Vorfeld informieren, sowie den Shuttle-Bus buchen, da es sich um ein „Crossing“, d.h. ein Oneway-Trip handelt, der an zwei von den drei Vulkanen (Tongariro und der Ngauruhoe, welcher auch als Mordor oder Schicksalsberg bezeichnet wird) im zentralen Plateau vorbeiführt.

Tongariro Nationalpark - Blue Lake

Tongariro Nationalpark – Blue Lake

Im Winter ist der älteste Nationalpark Neuseelands besonders schön, jedoch mit Vorsicht zu genießen was das Wetter angeht. Zur Überquerung des Tongariro Crossings wird eine geführte Tour empfohlen, bei der die erforderliche Ausrüstung geliehen werden kann.

Tama Lakes

Tama Lakes

Alternativ kann man in fünf Stunden vom Whakapapa zu den Tama Lakes und zurück oder einfach zur Waihohonu Hütte, um dort zum Übernachten, laufen. Dabei sieht man die Vulkane Ngauruhoe und Ruapehu besonders gut.

Tongaririo Panorama

Tongaririo Winter Panorama

Die Straße zum Ruapehu endet an einem Skifeld, dazu fährt man vom Whakapapa Village bis zum sogenannten „Top of the Bruce“. Dann läuft man ca. 15 Minuten links hoch zur Meads Wall und landet in „Mittelerde“, in einer Landschaft bekannt aus den „Herr der Ringe“ Filmen. Dort angekommen bietet sich ein atemberaubender Ausblick…

Ruapehu - Meads Wall

Ruapehu – Meads Wall kann

Falls der Lift geöffnet hat kann man damit zum höchst-gelegenen Cafe Neuseelands transportieren lassen und dabei staunen, wie wild und unwirtlich diese alpine Gegend doch ist. Wer noch Puste hat, sollte den Aufstieg zur Skyline Ridge, jedoch nur bei gutem Wetter, wagen.

Sonnenuntergang an der 2 Mile Bay

Sonnenuntergang an der 2 Mile Bay

Auf dem Rückweg nach Taupo bieten sich die besten Ausblicke über den See Richtung Westen auf den Sonnenuntergang. Auch als Stop empfiehlt sich ein Spaziergang entlang der Two Mile Bay…

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Erkunde die Tasman Bay in der Nähe von Nelson

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Cable Beach Panorama

Cable Bay ist einfach bildschön.
Der Ausblick vom Wanderweg ist umwerfend.

Dieser Abstecher lohnt sich besonders an einem strahlenden Tag (davon gibts hier zum Glück genug). Besonders im Sommer ist der Kiesstrand ein wunderbarer Platz um sich abzukühlen und im Wasser treiben zu lassen.

Pepin Island, am Ende der Landzunge von Cable Bay, hat einer deutschen Prinzessin, Dr. Viola von Hohenzollern, zwischen 1995 und 2012 gehört. Sie hat 2011 einen Naturschutzpreis für Ihre Arbeit dort erhalten.

Der Cable Bay Track startet links vom Strand und endet in „The Glen“, bei der kleinen Siedlung Glenduan, dafür man benötigt man ca. 3 1/2 Stunden. Entweder hat man zwei Autos (an jedem Ende) oder bildet zwei Gruppen die sich entgegenlaufen und unterwegs den Autoschlüssel austauschen.

Here the official doc info for the walkway in english. The perfect spot for amazing views!

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Bolder Bank Panorama

Ganz in der Nähe beginnt die Bolder Bank,… diese bildet einen natürlichen Hafen und sieht aus wie ein aufgeschütteter Wellenbrecher.

Am „Suicide Drive“ beginnt ein weiterer Wanderweg auf der Bolder Bank über den man nach 2-3 Stunden am Leuchtturm bei der Hafeneinfahrt ankommt. Von dort kann man mit einem Ausflugsboot zurück in den Hafen von Nelson gelangen. Here the official doc info for the walkway in english.

Sonnenuntergang an der Tasman Bay

Sonnenuntergang an der Tasman Bay

Der Abel Tasman National Park ist ein Touristenmagnet, nicht ohne Grund. Die wunderschönen Buchten mit gold-gelben Sand und türkisblauem Wasser sind unvergesslich.

Anchorage Beach

Goldener Sand am Anchorage Beach

Wassersportaktivitäten werden angeboten, z. B. Segeltörns und Kajakfahren. Verschiedene Wanderwege führen entlang der atemberaubenden Küste. Man kann dort sogar auf einem Hausboot übernachten.

Sunset over Anchorage Bay

Sonnenuntergang in der Anchorage Bay

Die Natur kommt nicht zu kurz, die „locals“ sind freundlich und relaxt. Am besten vom Kajak oder Boot zu beobachten.

Super-friendly locals on Tonga Island

Super-freundliche, einheimische Bewohner von Tonga Island

Hier findest Du mehr englische Infos über den Abel Tasman Park. Der Unterschied zwischen Ebbe und Flut in der Tasman Bucht ist gravierend und muss bei der Planung unbedingt berückrichtigt werden. Wenn möglich, die Zeit zwischen Weihnachten und dem Ende der Schulferien vermeiden, falls man Ruhe und Entspannung sucht. Es sei denn, Du möchtest Leute aus Christchurch kennenlernen die hier gerne Ihre Ferien verbringen…

Totaranui Beach

Totaranui Beach

Dann besucht Du am Besten den nördlichen Teil des Parks, der weniger erschlossen und umso schöner ist. Jedoch muss man den langen Weg nach Totoranui Beach in Kauf nehmen, was sich auf jden Fall lohnt. Am Besten bucht man sich gleich für ein paar Nächte im Camp ein und benutzt z. B. ein Wilson’s Wassertaxi um per Boot nach Totaranui zu kommen.

totaranuiSunrise

Totaranui Sonnenaufgang

Ein weiteren Ort in der Tasman Bay möchte ich für diejenigen empfehlen, die endlose Spaziergänge am Strand lieben, Rabbit Island. Der Sand ist perfekt und oft dosen spektakuläre Wellen direkt auf diesen Strandabschnitt.

Rabbit Island Shag

Rabbit Island Shag

Hier gibt es auch einen gut ausgebauten Radwanderweg, den Great Taste Trail. In Mapua kann man Fahrräder mieten und eine Fähre setzt regelmässig Gäste auf der Insel ab. Viele Vogelarten sind auf der Insel heimisch und Info-Tafeln bescheiben die Natur. Mehr Infos zur Region in Englisch.

Mapua wharf on a calm winter day from Rabbit Island

Mapua Wharf und Fähre an einem ruhigen Wintertag von Rabbit Island

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Wellington – in der Mitte von Mittelerde

Am besten zeige ich hier Fotos von diesem schönen Ort, denn Bilder können diese Vielfalt besser als Worte darstellen. Also die Ankunft in Mittelerde sieht so aus:

Flughafen Wellington

Flughafen Wellington

Hobbit Flugzeug von AirNZ zur Premiere

Hobbit Flugzeug zur Premiere

Hobbit Premiere

jede Menge Motive....

Welli bietet spannende Events wie Hobbit Premieren, mit einem halben Kilometer langen Red Carpet wo sich Peter Jackson und sein Stars vorstellen.  Die Fans können es kaum erwarten… haben sich schon entsprechend ausgerüstet:

Warten auf die hobbitz!

Warten auf die hobbitz!

Cate Blanchett bei der Hobbit Premiere

Cate Blanchett mit von der Partie

jackson family

& die Jackson Family

Die größte Party im Jahr ist am ersten Wochenende im Februar und für Rugby 7s reserviert. Die Rugby Fans treffen sich im runden Westpac Stadium in verrückten Verkleidungen. Hab die Party verpaßt da ich da gerade in Samoa war, sorry keine Fotos….

Sevens Rugby Event 1stes Wochenende im Februar
Sevens Rugby Event 1stes Wochenende im Februar

Auf der Eröffnungsparade entlang Lambton Quay rauschen die Rugby Teams vorbei.

7 parade

7 parade

Hier wird echt was geboten, vor allem die Lage und damit Landschaft macht diesen Ort so interessant. Das windige Capital mit vielen Facetten breitet sich aus über eine Bucht aus. Ein natürlicher Hafen umgeben von Anhöhen die einen Panorama Ausblick bieten.

Sonnenaufgang am 11.2.2013

Sonnenaufgang am 11.2.2013

Wir besuchen erst einmal die historische Oriental Parade, die mondäne Promenade und der Yacht Club Wellingtons, am Fuße des Mt. Vic. Alles ist sehr luftig und obwohl die Berge ins Meer fallen zu scheinen, findet man in dieser Stadt viel Platz zum Atmen.

Oriental Parade

Oriental Parade

Yacht Club

Yacht Club

Dort lohnt ein Abstecher ins Te Papa & auf jeden Fall auch gegenüber ins Museum Hotel. Dort ist man umgeben von Kunst und Individualismus.

Te Papa Museum

Te Papa Museum

Hippopotamus im Museum Hotel

Hippopotamus im Museum Hotel

Individueller Stil im Museum Hotel

Individueller Stil im Museum Hotel

Sowie die hippe Cuba Street mit dem Cuba Quarter, wo man sich tagsüber zum Shoppen und in den Nächten zum Clubbing trifft. Deshalb sind auch in der Zwischenzeit nicht viele Leute unterwegs… morgens macht sich jeder schnell auf dem Weg zur Arbeit.

Cuba Street Fassaden
Cuba Street Fassaden

Die Geschäfte öffnen zwischen 9 und 10 Uhr, gegen Mittag füllen sich die Cafes und Restaurants. Die Wellingtoniers haben sich dem Kaffee verschrieben. Dieser scheint hier beliebter und oft auch besser als sonstwo im Lande , die Hauptstadt geniesst einen hohen ProKopf-Verbrauch, besonders im Cuba Quarter. Alles ist eben etwas „arty-farty“ und sippt dabei gemütlich einen Moccacino. Die passende Welli-Lebensart!

Cuba Mall

Cuba Mall

 

Graffiti im Cuba Quarter

Graffiti im Cuba Quarter

CQ Hotel in der Cuba Street

CQ Hotel in der Cuba Street

Cuba Quarter

Cuba Quarter

Hi Girls

Hi Girls! let's go to....

Havanna Bar

…die Havanna Bar öffnet gerade!

Es gibt hier auch besonders herrliche Wanderwege die auf Erkundung warten. Möchte ein paar vorstellen…

Transient Track im Polhill Reserve

Transient Track im Polhill Reserve

Die Vegetation ist abwechslungsreich an Farnbäumen was bedeutet dass es auch mal ganz schön feucht werden kann. Es empfiehlt sich mit allen Wettern gewaschen zu sein… denn das Klima kann sich schnell mal ändern. Ausrüstung ist wichtig bei längeren Trips!

Brooklyn

Blick von Brooklyn

Bergauf am Brooklyn Hügel, sowie weiter oben auf dem Windturbinen Track eröffnet sich eine fantastische Aussicht.

Sawhill, Nähe Windturbine

Sawhill, Nähe Windturbine

Fenceline von Zealandia

Wandern und radfahren an der Fenceline von Zealandia

Gleich nebenan im abgezäunten Karori Sanctuary „Zealandia“ leben seltene, einheimische Arten in einem geschützten Park.

frecher Kaka

frecher Kaka

Es gibt echte Kiwis auf der Nachttour zu sehen, oft fliegen Kakas und andere Vögel über den Zaun. Eine Kuriosiät ist der Star:

Tuatara Minidino

Tuatara Minidino

Tuataras, reptilische Ureinwoher die noch mit Dinosauriern verwandt sind, so eine Art Miniaturausgabe, die hier am Ende der Welt Millionen von Jahren überlebt haben.

gigantischer Rimu

gigantischer Rimu

Für eine ausführliche Einführung in die Vegetation steht Otari-Wilton’s Reserve auf der Besuchsliste. Dort kann man zu einem 800 Jahre alten Rimubaum wandern.

Brücke im Central Park

Brücke im Central Park

Uweit des CBD gelegen, der Central Park von Brooklyn, eine Oase am Rande der Innenstadt.

Hutt River - Boardwalk in der Nähe der Mündung

Hutt River - Boardwalk in der Nähe der Mündung

Auf der anderen Seite der Bucht gelegen befindet sich der Hutt River Trail. Ausgiebige Spaziergänge oder Radtouren entlang seines Flußlaufs machen Spass.

Hutt River und die Rimitaka Berge

Hutt River und die Rimutaka Berge

Die Petone Promenade ist besonders beliebt, weil man dort eine goldene Sonne über der Hauptstadt untergehen sehen kann:

Petone Beach

Petone Beach

Makara Beach, hinter Karori an der wilden Westküste etwas abseits gelegen, erkundet man am besten mit gutem Schuhwerk bei einer 3-4 stündigen Wanderung, um die Schönheit der Gegend auch wirklich geniessen zu können.

Makara

Windturbinen von Makara

atemberaubende Aussicht

atemberaubende Aussicht

Etwas weiter entfernt, ca. 1 Stunde Fahrt mit dem Auto liegt Kapiti Island, eine Insel an der Westküste, die vom Department of Conservation verwaltet und geschützt wird und wo viele seltene Vogelarten ein Zuhause gefunden haben.

Kapiti Island

Chicks auf Kapiti Island

Der Wanderweg zum höchsten Punkt der Insel bietet einen unglaublichen Ausblick auf die schöne Südinsel.

Ausblick Kapiti Island

Ausblick Kapiti Island

Plane meinen Blog für eine Weile auf Englisch zu schreiben. Hoffe du kommst mich bald wieder auf meiner Seite besuchen, um mehr von Wellington kennenzulernen……

Wood Pigeon (Holztaube)

Wood Pigeon (Holztaube)

Chinesisches Neujahrs Feuerwerk

Chinesisches Neujahrs Feuerwerk

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Entdecke die Vielfalt von Queenstown

Sonnenuntergang über dem Lake Wakatipu

Sonnenuntergang über dem Lake Wakatipu

Queenstown ist die Destination der 4 Jahreszeiten! Ein Highlight in der neuseeländischen Tourismus Landschaft, das sich mit vielen Möglichkeiten von Aktivitäten ständig neu erfindet. Vor 6 Wochen im neu eröffneten Kawarau Bungy Centre Bridge wurde der Zipride vorgestellt. Vor 24 Jahren hat AJ Hackett mit dem Bungee Jump an dieser Stelle die Region um Queenstown als Hauptstadt der Abenteurer auf der touristischen Weltkarte positioniert.

ShotoverJet

ShotoverJet

Die Besucherzahl für die Region ist steigend und nun wird der Flughafen mit der neuesten GPS Technik ausgestattet, genannt Southern Performance Based Navigation Installation Project. Für Piloten ist dieser Flughafen einer der schwierigsten, jedoch auch einer der spektakulärsten. Der An- und Abflug bietet einen atemberaubenden Blick auf die Remarkables, die Bergkette die eine dramatische Hintergrundkulisse für diesen Abenteuerspielplatz bildet. Im Winter tummeln sich hier die Skifahrer die sich an den Skiliften am Coronet Peak, den Remarkables und auf dem Weg nach Wanaka gelegende Cardona Skigebiet.

Ausblick auf die Remarkables von der Skyline Aussichtsplatform

Ausblick auf die Remarkables von der Skyline Aussichtsplattform

Mit der zweithöchsten Gästebettenanzahl in Neuseeland nach Auckland (über 1 Mio Einwohner) zählt Queenstown/Lake Wakatipu mit etwas mehr als 15 000 ständigen Einwohnern zu einem eher etwas beschaulichen Örtchen. Mit einer jedoch weiter steigenden Anzahl von Besuchern die aus einer Vielzahl von Angeboten wählen können, bieten sich folgende empfehlenswerte Hotels mit gutem Preis/Leistungsvehältnis: Das Garden Court Hotel mit geräumigen Apartments, das Scenic Hotel mit einer schicken Ausstattung und das Sofitel für höchste Ansprüche.

TSS Earnslaw

TSS Earnslaw

Unternehmen kann man hier fast alles was das Herz begehrt und mehr…. Abenteuerlustige wählen z. B. Jetboating auf den Lake Wakatipu und dem Kawarau River, Paragliding oder White River Rafting auf dem Shotover River. Besucher die eher etwas Gemütliches bevorzugen, buchen eine Überfahrt zu Walter Peak Station mit der 100 Jahre alten Lady TSS Earnslaw oder benutzen die Gondola um die Aussicht über die Stadt von der Skyline Plattform zu genießen.

Haka - kulturelle Maoridarbietung

Haka - kulturelle Maoridarbietung

Dort oben bietet sich die Möglichkeit zu „lugen“, d.h auf der angelegten Piste mit einer Art Seifenkiste rumkurven oder sich einen „Haka“, kultureller Maoritanz, anzuschauen. Mountainbiker finden hier ein neu angelegtes Netz an Pisten, die Räder können mit der Gondel hochtransportiert werden. Außerdem bietet die Skyline Anlage unterhalb des Bergs Ben Lomond neben der großartigen Aussicht, einen AJ Hackett Bungy, Zipline, Paragliding und verschiedene Wandermöglichkeiten.

Kayaking auf dem Lake Wakatipu

Kayaking auf dem Lake Wakatipu

Wanderer finden hier für die Region Infos zu Wanderungen und können jede Menge Wege erkunden. Meine Empfehlungen sind: auf den Queenstown Hill mit ausgedehnten Weitblicken über den See Wakapitu und die umrahmenden Berge; nach Sunshine Bay entlang am Ufer des Sees und die Umrundung von Lake Moke.

Arrowtown im Herbst

Arrowtown im Herbst

Auf dem Weg ins historisch anmutende Arrowtown, das ca. 20 km entfernt liegt und verschiedenste Ausgeh- und Einkaufsmöglichkeiten bietet, kommt man an Lake Hayes vorbei. Eine Umrundung entweder zu Fuß oder auf dem Rad macht Laune für mehr.

Die historische Buckingham Street in Arrowtown

Die historische Buckingham Street in Arrowtown

Allrad-Ausflüge nach Macetown oder in den Skippers Canyon führen entlang auf alten Goldgräberpfaden in eine wilde Landschaften und diese entfalten im Herbst ihre volle Pracht. Hier startete der Goldrausch in 1862 und brachte viele Glücksucher in die Region. Touren bietet z. B. Nomads Safaris an.

Macetown

Macetown

Auch ein Ausflug nach Glenochry sollte im Programm eines Besuchs nicht fehlen. Das lokale Cafe GYC in der ehemaligen Poststation hat eine abwechslungsreiche Auswahl an Speisen in Programm. Hier am hintersten Ende des Lake Wakapitu, befindet sich die Ansiedlung Paradise in der Teile des Films „Der Hobbit“ Ende 2011 gedreht wurden.

Dart River Safari

Dart River Safari

Überhaupt ist diese Region so schön, dass man sie am besten mit einer Dart River Safari erkunden sollte. Bei einer Wanderung zum Lake Sylvian kann es gut sein das man einem kleinen Vogel, dem cleveren Südinsel Robin begegnet. Er verfolgt Wanderer, weil er hofft das sich dadurch seine Chancen verbessern, kleine Insekten zum Essen zu finden, die von den Schritten aufgescheucht werden.

Strasse entlang des Sees nach Glenochry

Strasse entlang des Sees nach Glenochry

Eine Tageswanderung hinauf zum Harris Saddle auf dem Routeburn Track führt zu einem der spektakulärsten Aussichtspunkten in dieser Region von dem aus die majestetischen Berge bewundert werden können. Wer den gesamten Weg wandern möchte sollte mindestens 2-4 Tage dafür einrechnen und dies nicht zu knapp mit einem Anschlussflug zu planen. Der Wanderweg führt durch eine alpine Region die jederzeit von unberechenbarem Wetter heimgesucht werden kann. Gute Planung und vollständige Ausrüstung ist unerlässlich.

Blick auf Lake Harris auf dem Routeburn Track

Blick auf Lake Harris auf dem Routeburn Track

Zurück in Queenstown läßt man den Besuch der Region am besten bei einem guten Abendessen oder netten Drink in einer Bar ausklingen. Die Innenstadt ist sehr überschaubar, fast alles spielt dich im sogenannten „Golden Square“ zwischen den Camp Street,Shotover Street, der Beach Road und dem Botanischen Garten ab. Mir hat am besten das „Fishbone“ gefallen. Dort kann man in einem kreativem Ambiente Fischgerichte neuseeländischer Art probieren.

Lake Hayes

Lake Hayes

Ansonsten habe ich oft die Happy Hour im „1789“ besucht um einen Crushed Apple Cider von Monteith’s zum Feierabend zu geniessen. Fergburger ist eine legendäre Imbissbude für Luxus-Burgers die vor allem von Backpackern besucht wird! Es haben sich einige Sterneköche hier niedergelassen und neue Gourmetrestaurants eröffnet, die ihr Bestes geben um ihren betuchten Gästen ausgelesene Spezialitäten anbieten.

Dunkle Trauben für den gegehrten Pinot Noir

Dunkle Trauben für den gegehrten Pinot Noir

Pinot Noir ist ein hervorragender Rotwein der in dieser Gegend sehr gut gedeiht. Mit einem Besuch von einem Weingut bei einer Weinprobe läßt sich der Aufenthalt gut feiern. Zu erwähnen finde ich Amisfield Winery in der Nähe von Lake Hayes.

Amisfield

Amisfield

Dort kann man sich ganz dem Koch anvertrauen und das „trust the chef“ Menü bestellen. Einen dramatischen Anfahrtsweg, nette Bewirtung und einen gemütlichen Weinkeller bietet die Chard Farm.

Chard Farm

Chard Farm

Peregrine Winery besticht mit einer ausgefallenen Venue und bei der etwas kommerziellen Gibbston Valley Winery kann man eine Tour buchen die in eine Weinhöhle führt. Diese Weingüter liegen alle im Kawarau Tal. Dort führt auch ein relativ unbekannter und neu angelegter Wanderweg am Fluß entlang, beginnend und endend an der A J Hackett Bungy Bridge.

Wilder Kawarau

Wilder Kawarau

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Southern Scenic Route

Erst entlang der wilden Südost-Küste Neuseelands führt diese abwechslungsreiche Strecke, die dann später in Richtung Inland wechselt und über Fjordland nach Queenstown gelangt. Hier eine Übersicht zur den verschiedenen Streckenabschnitten.

Wilde Küste - Tunnel Beach

Wilde Küste - Tunnel Beach

Beginnend in Dunedin vom Stand Saint Clair fährt man über die Küstenstraße.  Ein lohnenswerter Stopp ist Tunnel Beach. Wie der Name schon verrät gelangt man vom Parkplatz über einen kurzen 15minütigen Spaziergang und dann durch einen kurzen Tunnel zu diesem Strand. Da der Weg über privates Farmland führt, ist dieser während der Lammzeit von August bis Oktober geschlossen.

Sandsteinformation - Tunnel Beach

Sandsteinformation - Tunnel Beach

Gesichtet werden dort Kormorane  die sich an der von der Natur geformten eindrücklichen Sandsteinfelsformationen tummeln. Zeit zur Erkundung  von Höhlen und genieße den fantastischen Ausblick auf das Meer und die zerklüftete Küste, eine Stunde geht dort schnell vorbei.

Tunnel Beach

Tunnel Beach

Fährt man weiter Richtung Süden gelangt man vorbei am Fischerdorf des Taieri Mouth und erreicht Waihola. Das Seeufer lädt zu einem Picknick ein und schließt sich wieder an die offizielle Southern Scenic Route an.  Der nächste Stop liegt in den Catlins und ist der prächtigste Wasserfall auf dieser Strecke, Purakanui Falls, eine Ikone für jeden Fotografen. Bei Dunkelheit kam man in der Nähe der Brücke auf dem Wanderweg Glühwürmchen entdecken.

Purakanui Falls

Purakanui Falls

Das nächste Highlight ist Nugget Point mit seinem Leuchtturm und den Felsen die bei Sonnenuntergang wie Nuggets leuchten und diesem Ort den Namen gegeben haben. Da es hier oft stürmt sind Windjacke und Mütze gute Wegbegleiter. Auf jeden Fall noch am Roaring Beach nach Gelbaugen-Pinguine Ausschau halten, besonders gut sind die Chancen bei Sonnenauf- und –untergang.

Nugget Point

Nugget Point

Seelöwen findet man vor allem an den Stränden von Cannibal und Surat Bay. Ein Bulle kann bis zu 400kg auf die Waage bringen. Auch wenn sie etwas behäbig aussehen, sollte man sich ihnen vorsichtig und nicht mehr als 10 Metern nähern. Vor allem dösen sie in den Dünen nahe dem Strand und legen sich gerne auf den Wanderweg. Also Achtung, es kann passieren dass man ihnen unbeabsichtigt zu nahe kommt.

winkender Seelöwe in Suratbay

winkender Seelöwe in Surat Bay

Der nächste Stopp könnte in Papatowai sein, dort stellt der Künstler Blair Somerville in seiner „Lost Gypsy“ Galerie in einem ausrangierten Wohnmobil seine außergewöhnlichen „Gizmos“ aus. Leider im Winter und mittwochs geschlossen, eine sehr sehenswerte Ausstellung eines Tüftlers der einzigartige Spielzeuge und witzige Gerätschaften herstellt.

„Lost Gypsy“

„Lost Gypsy“

Danach folgt entlang der Route ein großartiger Ausblick über die Tautuku Halbinsel und weiter geht es entlang der Catlins Küste vorbei am Lake Wilkie. Der Wanderweg ist ein kurzer einstündiger Rundgang und lohnt sich. Auf keinen Fall verpassen sollte man den Besuch der imposanten Cathedral Caves, jedoch nur möglich während Niedrigwasser bzw. ein bis zwei Stunden davor oder danach. Ein hübsch angelegter Privatweg führt zu einem fantastischen Strand, der Eintritt kostet ca. NZ$ 5.

Cathedral Caves

Cathedral Caves

Auf der weiteren Strecke sind einige Wanderwege mit Wasserfällen ausgeschildert und wer noch Zeit hat, sollte diese besuchen. Ein Scherzkeks hat einen davon Niagara Falls benannt 😉 Dieser befindet sich ganz in der Nähe von Curio Bay, mein persönlicher Lieblingsort. Die Wellen tosen dort an die Überreste eines fossilen Waldes über den bei Sonnenuntergang und Niedrigwasser seltene Gelbaugen-Pinguine watscheln.

180 Million Jahre alter fossiler Wald in Curio Bay

180 Million Jahre alter fossiler Wald in Curio Bay

Die angrenzende Bucht Porposie Bay mit seinem langgezogenen Strand  ist beliebt bei Surfern und Hector Delfinen die um die Wette auf den Wellen reiten. Ab und zu verirrt sich auch ein Seelöwe an den Strand.  Seehunde dösen auf den Felsen am Campingplatz.

Surfer and seabirds on the Beach

Surfer and seabirds on the Beach

Curio Bay besteht nur aus ein paar Ferienhäusern, es gibt kein Geldautomat oder Restaurant. Am besten sollte man alles was während des Aufenthalts benötigt wird mitbringen, denn der nächste Ort ist 20km entfernt und bietet nur begrenzte Dienste an. An der Rezeption auf dem Campingplatz kann man Milch und Brot, sowie ein paar Fertiggerichte kaufen.

Hector Delphine in der Porpoise Bay

Hector Delphine in der Porpoise Bay

Von Curio Bay aus gelangt man nach Slope Point, der südlichste Punkt der Südinsel. Ebenfalls in der Nähe und sehenswert ist der neu angelegte Rundweg um den historischen Leuchtturm am Waipapa Point.  Hier tummeln sich oft Seelöwen am Strand.

Waipapa Leuchtturm

Waipapa Leuchtturm

Die Hafenstadt Bluff, der nächste historische Ort auf der Route, fühlt sich an als sei die Zeit stehengeblieben.  Von hier beginnt das Festland Neuseelands mit dem Highway 1 und es legt die Fähre, die einen nach Stewart Island bringt, ab. Vom erhabenen Aussichtpunkt aus sieht man Raikura, die Maori-Bezeichnung für  Stewart Island. An klaren Tagen erkennt man außerdem die gesamte Südküste entlang bis zur Humpridge Range. Entlang der Aussichtsplattform gibt es viele Informationen über die Geschichte der Region.  Während der zweimonatige Austern Saison (März bis Mai) kann man hier, in dem dafür weltweit bekannten Bluff, die besten Exemplare  dieser Art, frisch aus dem Meer gefangen, probieren.

Aussicht vom Bluff Hill

Aussicht vom Bluff Hill

Invercargill mit seinen vielzähligen Geschäften und Einkaufsmöglichkeiten, bietet sich an den Tank aufzufüllen und sich im Supermarkt einzudecken. Mir hat hier der Rundweg im Thompsons Busch, durch einen verzaubernden Toatara-Wald, besonders gut gefallen. Motorradfans sollten sich im Baumarkt Hayes den „World Fastest Indian“ anschauen. Bekannt wurde diese wahre Geschichte eines außergewöhnlichen Kiwis durch den gleichnamigen Film mit Sir Anthony Hopkins in der Verkörperung von Burt Munro.  Ein interessanter Schauplatz des Films ist Oreti Beach.

Sunset on the South Coast

Sunset on the South Coast

Weiter entlang der Southern Scenic Route gelangt man durch den netten Fischerort Riverton. Ein Spaziergang an den „Rocks“ und ein Besuch des lokalen Museums sind empfehlenswerte Unternehmungen. Das Museum gibt einen guten Einblick in die Besiedelung und die Geschichte dieser Gegend.

Sunrise in Colac Bay

Sunrise in Colac Bay

Auf den letzten Stück der Küste gibt es einiges zu entdecken. Colac Bay, ist ein putziger Ort zum Übernachten in einem Ferienhaus. Liebevoll dekoriert mit jeder Menge Muscheln und einer Surfer-Statue präsentiert sich die Colac Bay Taverne am Highway gelegen. Dies ist ein guter Ausgangspunkt um die Umgebung zu erkunden.

Cozy Nook

Cozy Nook

Zum Bespiel der Besuch von Cozy Nook, eine historische Bucht die einen in die Vergangenheit katapultiert und Zeit vergessen lässt. Verschiedenste Mineralien kann man am Gemstone Beach sammeln und Monkey Island bietet einen weiten Blick über diese Bucht. Auf diesem Abschnitt der Küste findet man viele vom Wind verformte und bizarr aussehende Bäume.

Gemstone Beach

Gemstone Beach

Die Strecke wendet sich nun ab von der Küste und führt nach Tuatapere. Von dort kann man Ausflüge zum tiefsten See Neuseelands, Lake Hauruko, unternehmen oder den Humpridge Track entlang wandern.  Der nächste Stop ist Manapouri, Ausgangspunkt zum beeindruckenden Doubtful Sound und gelegen am Tor nach Fjordland.

Wilmot Pass Ausblick auf den Doubtful Sound

Wilmot Pass Ausblick auf den Doubtful Sound

Der Tagesausflug nach Doubtful Sound ist sehr empfehlenswert und präsentiert sich wunderschön in jeder Art von Wetter, ein außergewöhnlicher  und magischer Flecken dieser Erde. Bei meinem letzten Besuch habe ich dort viele Delphine gesehen, selbst ein Baby-Delphin war dabei. Weniger frequentiert als Milford Sound und für Besucher geeignet die nicht viel Zeit mitbringen, denn es erspart die lange An- und Abreise.

Doubtful Sound

Doubtful Sound

Wer jedoch die Zeit hat, sollte sich auf den Weg nach Milford Sound machen, denn die mindestens zweistündige Fahrt von Te Anau nach Milford bietet viele landschaftliche Reize. Auf jeden Fall bei Mirror Lakes und Chasm anhalten und für diese Stops mit entsprechend mehr Zeit einplanen.  Die Wanderwege zum Key Summit und nach Marian Lakes sind sehr empfehlenswert und von dort hat man einen großartigen Ausblick auf die majestätischen Berge und Täler. Zurück in Te Anau wird ein romantischer Bootsausflug zu den Glühwürmchenhöhlen auf der anderen Seite des Sees angeboten, besonders toll zum Sonnenuntergang.

Sonnenuntergang auf dem Lake Te Anau

Sonnenuntergang auf dem Lake Te Anau

In Queenstown endet die “Southern Scenic Route”. Auf dem Weg dorthin liegt am unteren Ende des Lake Wakatipu, Kingston. Dieser gemächliche Ort beherbergt eine historische Eisenbahn, den Kingston Flyer. Dieser Zug wurde 2011 nach einer Pause wieder in Betrieb genommen und tuckert nun mit viel Rauch und Getöse durch eine grandiose Landschaft zu einer kleinen Haltestelle in Fairlight.

Kingston Flyer

Kingston Flyer

Der letzte Abschnitt entlang des Sees bietet herrliche Ausblicke auf die direkt aus dem Wasser herausragenden Berge. Es gibt jede Menge Picknick-Stellen und Möglichkeiten anzuhalten um die Erinnerungen in einem Foto festzuhalten.

Lake Wakatipu

Lake Wakatipu

 

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Otago Peninsula, ein Paradies nicht nur für Vögel

Felsenklippen am Taiaroa Head

Felsenklippen am Taiaroa Head

Zu einem Besuch der vor Dunedin gelegenen Otago-Halbinsel gehört, ganz oben auf die „to do“-Liste, die Beobachtung von Seevögeln und im Besonderen die der Royal Albatrosse am Taiaroa Head. Dorthin gelangt man über eine fast immer am Wasser entlang führende Straße, vorbei an Portobello, bis an das Ende der Halbinsel, das liegt ca. 45 Fahrminuten von Dunedin entfernt. Hier eine Karte zum Herunterladen.

Taiaroa Head

Leuchtturm am Taiaroa Head

Die imposanten Felsen tragen einen Leuchtturm, dieser befindet sich auf dem Gebiet des Royal Albatross Centre, eine Forschungsstation, die auch fachkundliche Führungen anbietet. Wer eine kostenlose Show bevorzugt, kann die weitläufigen Landungsversuche der imposanten Albatrosse mit ihrer enormen Flügelspannweite auch vom Parkplatz aus beobachten. Von dort gibt es auch jede Menge Kormorane und weitere Arten von Seevögeln zu sehen, die es sich in den Klippen gemütlich gemacht haben. Zu den Nestern der Albatrosse gelangt man jedoch nur mit einer Führung, da diese unter einem besonderen Schutz stehen.

Royal Albatross

Royal Albatross

Am Pilots Beach gleich unterhalb des Parkplatzes wird das Gelände derzeit umgestaltet. Dort trifft man oft Robben, die sich auf den Felsen ausruhen und mit etwas Glück begegnet man zum Sonnenuntergang einem der kleinen Blau-Pinguine. Sehenswert sind auch Allans Beach und Sandfly Bay an der Ostküste der Halbinsel, vor allem wenn man nach Gelbaugen-Pinguinen Ausschau hält. Besonders die Sanddünen von Sandfly Bay eignen sich für verschiedenste Arten von Spaziergängen.

Robbe am Pilots Beach

Robbe am Pilots Beach

Das einzige offizielle Schloss Neuseelands liegt ebenfalls hier versteckt und heißt Larnach Castle, es relativ winzig, es soll dort spuken und es kann besichtigt werden, dies kostet jedoch Eintritt.  Für europäische Verhältnisse würde es eher als eine Villa bezeichnet werden. Zum Schloss gehört ein schön angelegter Garten, der sich sicherlich im Frühling zu besichtigen lohnt und zum Verweilen einlädt.

Blick nach Sandfly Bay

Blick nach Sandfly Bay

Die Otago-Halbinsel kann als Tagesauflug von Dunedin besucht werden, wer jedoch länger bleiben möchte dem empfiehlt sich mit ein paar Freunden eine Ferienhütte, die hier in NZ als „crib“ oder „batch“ bezeichnet wird, zu besorgen. Wir haben in Robyn’s Nest übernachtet, ist gut ausgestattet und bietet viel Platz.

Aussicht über die Bucht der Otago Peninsula

Aussicht über die Bucht der Otago Peninsula

Empfehlenswert ist zuerst am Wasser entlang auf der westlichen Seite zu fahren, da man so besser an den Buchten anhalten kann, wenn man interessante Vögel entdeckt hat. Die Rückfahrt empfiehlt sich über die Inlandroute, diese bietet spektakuläre Ausblicke über die Halbinsel und die Bucht nach Dunedin.

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Re:START Christchurch – vorweihnachtliches Erdbeben in der neuen Container Mall

Re:START Cashel Street

Re:START Cashel Street

Nun ein Jahr nach dem verheerenden Erdbeben vom 22. Februar 2011 möchte ich über meine Erfahrungen in meiner alten Heimat Christchurch berichten. Ich besuchte dort Freunde über Weihnachten und wurde dabei selbst Zeuge am 23.12.2011 einiger starker Erdbeben.

Re:START Christchurch Cashel Mall

Re:START Christchurch Cashel Mall

Ich war mit meiner ehemaligen Vermieterin in der bunten, neuen Container Mall, auch  Re:START genannt, in der Cashel Street verabredet. So kurz vor Weihnachten befanden sich viele Leute unterwegs in der neu eröffneten Mall um noch Weihnachtsgeschenke zu kaufen. Viele Gebäude die ich kannte, sind inzwischen verschwunden, auch das Geschäft in dem ich zuletzt gearbeitet hatte, gab es nicht mehr. Das traditionelle City-Warenhaus Ballantynes war jedoch wie immer stilvoll dekoriert und brachte alte Erinnerungen an die Stadt zurück. Gleich daneben beginnt die abgesperrte Innenstadt und durch ein Flexiglasfenster kann man einen Blick auf die zerstörten Gebäude und Bauarbeiten werfen. Es ist alles umgeben von einer Aura, die sich anfühlt als wäre die Zeit am 22.2. stehengeblieben.

Engel in der City Mall

Engel in der City Mall

Als es sich das erste Beben der Stärke 5.8 ereignete, hatten wir gerade unseren Kaffee serviert bekommen. Es fühlte sich an, als würde der Betonboden auf dem wir standen, nachdem wir von den Stühlen aufgesprungen waren, sich unter der Oberfläche rollen. Wir hielten uns an den Händen, sahen wie der Kaffee überschwappte, die Tische wackelten und zum Glück gab es nichts was auf uns fallen konnte. Ich fühlte mich recht sicher zwischen den Containern, selbst im benachbarten und liebevoll dekorierten Johnson’s Grocery Laden fiel nichts aus den Regalen. Meine ehemalige Vermieterin sagte, sie hätte das angrenzende Parkhaus der Lichfield Street schwanken gesehen, aber zum Glück war nichts passiert.

Cashel Mall mit angrenzendem Lichfield Car Park Gebäude

Cashel Mall mit angrenzendem Lichfield Car Park Gebäude

Das Erdbeben hinterließ ein für eine ganze Weile ein schwindliges Gefühl. Zu vergleichen mit dem, wenn man nach einer längeren Bootsfahrt wieder festen Boden unter den Füßen hat, denn das Gleichgewichtssinn wird etwas durcheinander gebracht.
Kurz darauf traf ein ehemaliger Arbeitskollege ein, meine Ex-Vermieterin verabschiedete sich um ihre letzten Weihnachtseinkäufe zu tätigen und wir spazierten zusammen durch die geöffneten Straßen der Innenstadt.

Die abgesperrte Innenstadt Christchurchs

Die abgesperrte Innenstadt Christchurchs

Das Zentrum rund um die berühmte Kathedrale ist immer noch abgesperrt und wird es wohl noch eine Weile bleiben. Wir versuchten uns zu erinnern welche Gebäude die Colombo Street säumten, doch da so viel verschwunden ist, gibt es wenig Anhaltspunkte. Wir entschieden wieder zurück zur Mall zu gehen und befanden uns gerade an der temporären Bus Exchange als sich das nächste und diesmal noch stärkere Erdbeben der Stärke 6 sich ereignete. Es wurde begleitet von lauten Knall und undefinierbaren Geräuschen die aus allen Richtungen kamen sowie eine plötzlich aufsteigende Staubwolke aus dem abgezäunten Zentrum. Ich blickte gerade auf einen Bus der um die Kurve fuhr und schwankend mittendrin anhielt. Nun sah ich auch, wie das große Gebäude des Lichfield Parkhaus dahinter erzitterte. Ich musste mich an meinem Ex-Kollegen festhalten, denn die Straße bot nicht genügend festen Halt und ich stürzte beinahe.

Zerstörung durch Erdbeben

Zerstörung durch Erdbeben

Mir wurde an diesem Tag klar warum mir viele ältere Bewohner Christchurchs gesagt hatten, das die das den Wiederaufbau der Stadt wohl nicht bis zum Ende miterleben würden. Die Unsicherheit was aus der Stadt werden soll, liegt daran das sie weiterhin von Erdbeben heimgesucht wird. Ich möchte hier meinen Respekt für die Bewohner von Christchurch ausdrücken und vor allem für ihre Courage und Durchhaltevermögen in diesen schweren Zeiten danken. Es ist schön zu sehen, dass sie sich ihren Kiwi-Humor erhalten haben, der sie so auszeichnet das Beste aus ihrem Leben in der zerstörten Stadt zu machen. Leider wird Christchurch nie wieder die Stadt sein die sie einmal war. Das Image „der englischsten Stadt außerhalb Englands“ wird hoffentlich bald durch „die modernste und umweltfreundlichste Stadt der Welt“ ersetzt werden. Ich glaube fest die Hoffnung stirbt zuletzt und der Wiederaufbau der Innenstadt mit der Re:START Container Mall ist ein fantastisches Projekt Leben zurück in diese Stadt zu bringen.

Weihnachtsdeko von Ballantynes

Weihnachtsdeko von Ballantynes

Ich kann nur wärmstens empfehlen diese einmalige Stadt zu besuchen und die Bewohner in ihrer Hoffnung zu stärken. Gerade deshalb wurde Christchurch im letzten Monat von Lonely Planet als eine der aufregendste Städte Neuseelands bezeichnet. Wer etwas Ausgewöhnliches erleben und sehen möchte, ist hier richtig.

Re:START gibt Hoffnung auf den Wiederaufbau der Innenstadt

Re:START gibt Hoffnung auf den Wiederaufbau

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Whale Watch Kaikoura

Whale Watch Boot mit Albatross

Whale Watch Boot mit Albatross

ist eher eine etwas touristische Angelegenheit, doch für Wal-Fans und Fotografen eine Tour die nicht ausgelassen werden sollte. Eine einzigarte Gelegenheit diese Ozeanriesen live zu erleben, denn Pottwale bekommt man auf dieser Welt nicht oft vor die Linse oder zu Gesicht. Sie sind hier in Kaikoura die Hauptattraktion für die Touristen. Diese Tour empfiehlt sich rechtzeitig zu buchen, denn oft sind die besten Abfahrtzeiten schon am Tag zuvor ausgebucht, vor allem während der Feriensaison.

Molly Hawk, auch als Salvin's Albatross bekannt

Molly Hawk, auch als Salvin's Albatross bekannt

Das Erstaunlichste an Kaikoura liegt unter Wasser verborgen und ist eine über 2 Kilometer tiefe Unterwasserschlucht. Diese beherbergt in ihren Tiefen auch Meeresbewohner die wir nie lebend sehen, wie die Riesenkrake, ein bevorzugtes Mahl für den Pottwal. Der Pottwal ist der größte Wal der mit Zähnen ausgestattet ist und damit auch das größte lebende Raubtier dieser Welt. Sie werden bis zu 60 Jahre alt und wiegen fast 60 Tonnen und ihre Länge liegt bei ca. 18 Metern.

Pottwal mit Boot

Pottwal mit Boot

Die Boote von „Whale Watch“ sind mit direktionalen Unterwasser-Hydrofon-Instrumenten zur Aufspürung der Wale ausgerüstet. Die Instrumente zeichnen die sogenannte „Clicks“ auf, mit der die Pottwale kommunizieren. Vor allem Geduld wird von den Schaulustigen gefordert, denn die Wale können auf sich warten lassen. Da der Pottwal nur für eine kurze Zeit auftaucht, ist es immer ein Wettlauf mit der Zeit rechtzeitig an dieser Stelle anzukommen, bevor der Wal wieder abgetaucht. Denn dann verbleibt er für über 2 Stunden unter Wasser, bis er wieder auftauchen muss, um Sauerstoff aufzunehmen. Die Wahrscheinlichkeit liegt bei 95% zumindest einen Wal auf der Tour zu sehen, ansonsten gibt es 80% des Preises zurück.

Schwanzflosse von Manu

Schwanzflosse von Manu

Umso aufregender ist es wenn dann endlich ein Pottwal gesichtet wird. Dieser Wal ist grösser als das Boot, besitzt etwa die Größe von 4 Elefanten und man sieht nur einen winzigen Teil von ihm, den 90% dieses Säugetieres befindet sich unter Wasser, ähnlich wie bei einem Eisberg. Der Wal stößt an der Wasseroberfläche regelmäßig Wasserfontänen aus, um frischen Sauerstoff aufzunehmen zu können. Spannend ist dann die Vorbereitung zum Abtauchen, alle an Board machen sich für das Erinnerungsfoto bereit, nachdem ein Crew-Mitglied den Tauchgang des Pottwals angesagt hat. Die Schwanzflosse vor dem Abtauchen abzulichten ist das Highlight für jeden Fotografen. Dies ist das unveränderliche Merkmal dieses Wals, ähnlich wie ein Fingerabdruck. Daran erkennen die Crew-Mitglieder die einzelnen Pottwale die hier heimisch sind und deshalb auch benannt werden. Der bekannteste und ein oft gesichteter Pottwal namens Manu. Das bedeutet „Vogel“ und er trägt diesen Namen, da die Maoris in seinem Flossenmuster einen Vogel erkennen.

Aoraki Crew

Aoraki Crew

Weitere Meeresbewohner die auf dieser Tour gesichtet werden können sind zum Beispiel die gigantischen Blauwale, was jedoch eher selten vorkommt und von der Saison abhängt, da diese Wale nur vorbeiziehen. Dies gilt auch für die Buckelwale und kleinere Walarten, sowie für Delphine und Pinguine. Verschiedenste Arten von Hochseevögeln wie Albatrosse, Sturmtaucher und Sturmschwalben ziehen Ihre Kreise um das Boot. Ab und zu taucht ein Seehund auf, um den Passagieren an Bord für ein Foto zuzuwinken.

Seehund winkt uns zu

Seehund winkt uns zu

Seehunde gibt es hier in Kaikoura zu Hunderten und diese können vor allem in der Gegend der  “Kaikoura Peninsula“ gesichtet werden. Ein kurzweiliger Spaziergang, mit wunderbaren Panorama-Aussichten entlang dieser attraktiven Halbinsel, führt von der South Bay, wo die Whale Watch Boote ab- und anlegen, zurück nach Kaikoura.

Pottwal Schwanzflosse

Pottwal Schwanzflosse

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Besuch von Weingütern in der Region von Marlborough

Weingut im Wairau-Tal

Weingut im Wairau-Tal

Um von Picton nach Blenheim

zu gelangen bieten sich mindzestens zwei Möglichkeiten an. Da wäre erstens die kürzeste Strecke auf dem Highway 1 oder eine etwas abenteuerliche und weniger bekannte Route über Port Underwood. Diese Alternative über Waikawa und Rarangi nimmt jedoch mindestens ca. 1 Stunde mehr in Anspruch und führt über eine teilweise unbefestigte und kurvenreiche Straße, bietet jedoch herrliche Ausblicke.

Port Underwood Ausblick - alternative Route

Port Underwood Ausblick - alternative Route

Weinprobe auf Weingütern in der Umgebung von Blenheim

Besonders wenn das Wetter sich mal nicht von seiner besten Seite zeigt und Outdooraktivitäten ins Wasser fallen, dann sollten Weinproben auf dem Programm stehen. Es gibt über 40 Weingüter die ihre Produktion zum Probieren anbieten. Vier davon habe ich besucht, getestet und möchte über diese Erfahrung berichten, jedoch gleich ein Hinweis dazu: jeder hat einen anderen Geschmack… und darüber kann man sich beim Probieren von Wein hervorragend austauschen.

Fange ich am besten bei dem Weingut an, das mit persönlich am wenigsten zugesagt hat. die Fromm Winery. Spezialisiert auf Rotweine, obwohl die Marlborough Region von Weißwein, insbesondere der Sorte Sauvignon Blanc, geprägt ist. Sie heben sich auch durch die Verwendung von Kork zum Verschließen der edlen Tropfen ab. Dies ist jedoch Geschmacksache und wer dies bevorzugt wird hier seinen Wein finden.

Fromm Winery Weinprobe

Fromm Winery Weinprobe

Als nächstes mehr von meinem Besuch der exklusiven Cloudy Bay Vineyards. Der Präsentationsraum inklusive der Einrichtung ist sehr durchgestylt und verrät den Eigentümer, die Luxuskette Louis Vuitton Möet Hennessy. Die zur Probe angebotenen Weine sind alle sehr elegant im Geschmack, auffallend weniger aufdringlich im Geschmack als gewöhnliche Weinsorten. Wer jedoch würzigen Wein mag, wird hier nicht fündig und ist besser bei dem nächsten Weingut, das ich nun vorstellen möchte, aufgehoben.

Cloudy Bay Weinprobe

Cloudy Bay Weinprobe

Das familiengeführte Saint Clair Estate machte mit seinem etwas legeren Stil nicht den besten ersten Eindruck, doch die Weine waren alle ausgezeichnet und wir wurden sehr nett bewirtet und der nette Herr (siehe Foto) im Ausschank hat jeden Spaß mitgemacht. Es geht hier sehr familiär zu und die Weine schmecken wie handverlesene Raritäten, was sie auch sind. Auf jeden Fall den Favoriten mit ins Reisegepäck nehmen, denn die Preise sind hier auf dem Weingut sehr günstig und es gibt viele Angebote, vor allem Rotweintrinker finden hier etwas für ihren Gaumen. Hier verstecken sich jede Menge Weine, die Auszeichnungen gewonnen haben.

Saint Clair Weinprobe

Saint Clair Weinprobe

Mein absoluter Favorit war jedoch das Highfield Estate. Nicht nur weil es dort eine exzellente und sogar eine kostenlose Weinprobe gibt, die in einem gebührenden Stil präsentiert wird, hier stimmt einfach alles. Die Weinsorten sind etwas Besonderes, der Sauvignon wird aus freilaufenden Saft hergestellt und nicht gepresst. Dies ist kostspielig, garantiert jedoch ein Spitzenniveau, da versteht es sich von selbst, dass man eine Flasche mitnimmt.

Highfield Weinprobe

Highfield Weinprobe

Das Anwesen liegt etwas versteckt, ist jedoch in jeder Weise hervorragend und erinnert mit seinem Baustil an die Toskana. Leider hatte das Restaurant bei unserem Besuch schon geschlossen, ich würde dort bei gutem Wetter sofort einen Tisch auf der Terrasse buchen. Auf jeden Fall sollte man sich den Ausblick vom Turm über die umliegenden Weinfelder gönnen, einfach grandios und der Besuch dieses Weinguts ist ein unvergessliches Erlebnis für alle Sinne!

Highfield Anwesen

Highfield Anwesen

Für meinen nächsten Besuch in dieser Region habe ich mir schon fünf weitere Weingüter ausgesucht. Ich würde gerne noch über meine Erfahrungen in der Brancott Estate Winery (ehemals Montana), Hans Herzog Estate, Mud House on Maxwell, Spy Valley Wines und über die Wither Hills berichten. Bis auf Hans Herzog kenne und liebe ich deren Sauvignon Blancs, die ich mir ab und zu mal gönne. Hier ist die komplette Liste der Weingüter zu finden: www.wine-marlborough.co.nz. Wer kommt mit?  Freiwillige Fahrer bitte vortreten…

Ganz wichtig: für den Besuch der Weingüter empfiehlt sich selbstverständlich entweder einen nicht trinkenden Fahrer zu ernennen oder eine organisierte Tour zu buchen!!!!

Für die Zurückgekehrten und Daheimgebliebenen gibt es einen kleinen Trost. Teilweise sind neuseeländischen Weinsorten auch in Deutschland zu bekommen, eine gute Auswahl zu vernünftigen Preisen habe ich bei Galeria Kaufhof gefunden.

Na dann „Prost“ oder „Cheers“ wie man hier sagt…

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Geheimtipp Marlborough Sounds

Für Urlauber die ein grün-blaues Paradies abseits der „Beaten Tracks” suchen, empfehle ich den Queen Charlotte Track in den Marlborough Sounds. Einfach per Ausflugsboot oder mit dem Auto erreichbar in der Nähe von Picton. Es gibt unterschiedliche Möglichkeiten die Gegend zu erkunden, von einem Schnuppertag bis zur mehrtägigen Wanderung oder auch mit dem Mountainbike zu befahren.

Wer sich für die Wanderung in den Marlborough Sounds entlang des 71 km langen Queen Charlotte Tracks entscheidet, startet man am besten vor dem Mittag mit einer Bootsfahrt, die oft von Delphinen begleitet wird, nach Ship Cove. In dieser geschichtsträchtigen Bucht hat Kapitän Cook mehrmals Halt gemacht und auf Informationstafeln kann man seine Geschichte nachlesen. Von dieser Bucht führt ein halbstündiger Abstecher zu einem kleinen Wasserfall durch den wunderschönen grünen Busch.

Maoristatue in Ship Cove

Maoristatue in Ship Cove

Der Queen Charlotte Track beginnt steil, doch wenn man oben angekommen ist hat man einen wunderbaren Panoramablick über die türkisblauen Sounds. Diese begleiten jeden Wanderer auf dem Track und bieten das Highlight dieser Tour. Bergab gelangt man nach Resolution Bay, wo man unbedingt an der School House Bay seine Trinkflasche auffüllen sollte. Die Etappe führt dann weiter zum Endeavour Inlet, wo die ersten Unterkünfte angeboten werden. Für jeden Geschmack und Geldbeutel ist etwas dabei. Wer früh gestartet ist oder sich noch fit genug fühlt weiter zu laufen kann nach Camps Bay wandern, dieser Teil des  Weges verläuft ohne große Steigungen. In Camp Bay befinden sich weitere Unterkünfte und dort kann man gut einen extra Tag einlegen um die Sounds per Kajak zu erkunden oder einfach nur um zu entspannen.

Ausblick Queen Charlotte Track

Ausblick Queen Charlotte Track

Der nächste Abschnitt ist etwas anstrengender und bietet weniger Auswahl an Unterkünften. Wer die  achtstündige Wanderung nicht machen möchte kann die Teilstrecke auch per Boot unternehmen und sich am Torea Saddle absetzen lassen, um von dort an den nächsten Etappenpunkt in Portage zu gelangen. Dort befindet sich das Portage Resort, ein paar nette Privatunterkünfte und ein kleiner Laden in dem man das Nötigste kaufen kann. Abends sind oft farbenfrohe Sonnenuntergänge zu beobachten und schöne Sandstrände laden zum Baden ein.

Bootssteg im Endeavour Inlet

Bootssteg im Endeavour Inlet

Am nächsten Tag klettert der Weg steil bergauf bis zur höchsten Stelle des Tracks, der einen atemberaubenden Blick über den Queen Charlotte und den Kenepuru Sounds bietet. Dann geht es hinunter nach Misteltoe Bay. Der nette Seitenpfad, James Vogel Nature Track, führt zwischen vielen alten Wurzeln hinunter zum Camp und dort befindet sich ein zusätzlicher Pfad auf einer Halbinsel. Man kann sich in Misteltoe Bay von einem Boot abholen lassen, um zurück nach Picton zu gelangen oder es kann weiter nach Anakiwa gewandert werden wo der Track endet. Es bietet sich eine Übernachtung in diesem idyllischen Ort an.

Farnbäume

Farnbäume

Sie werden sich an die tollen Ausblicke, schöne Natur und den interessanten Weg durch die Marlborough Sounds noch lange erinnern.

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